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konzept
Deutscher Kammerchor




 

Der in der Regel mit 16 Stimmen musizierende Deutsche Kammerchor verfolgt seit seiner Gründung im Jahr 2001 das Ziel, den großen Erfahrungsschatz seiner ensemblebegeisterten Chorsänger und versierten Gesangssolisten in einem vokalen Klangkörper zu bündeln, um sich gemeinsam der Chorliteratur unterschiedlicher Epochen und Stile zu widmen – sowohl a cappella als auch mit renommierten instrumentalen Partnern. Das Ensemble arbeitet dabei auf freiberuflicher Basis und führt inhaltlich wie organisatorisch selbst Regie.

Bereits im ersten Jahr seines Bestehens war der Deutsche Kammerchor mit der Uraufführung von Christian Josts „Phoenix resurrexit“ im Radio zu hören und trat chorisch wie solistisch mit Henry Purcells „Dido und Aeneas“ unter Harry Christophers in Bremen auf. 2002 debütierte das Ensemble mit Georg Friedrich Händels „The Messiah“ unter der Leitung von Daniel Harding in der Alten Oper Frankfurt sowie im Pariser Theâtre des Champs-Elysées und gastierte zusammen mit Concerto Köln bereits im Concertgebouw Amsterdam.

Auftritte mit dem Ensemble Modern 2003 mit Heiner Goebbels „Landschaft mit entfernten Verwandten“ bei den Berliner Festwochen und beim Holland Festival sowie im gleichen Jahr Konzerte mit Kantaten von Johann Sebastian Bach und Motetten von Heinrich Schütz in der Glocke Bremen, im Wiener Saal des Musikvereins und der Kölner Philharmonie dokumentierten rasch die stilistische Breite und Wandlungsfähigkeit des Deutschen Kammerchors sowie das große Interesse an seiner Arbeit auch über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Weitere Höhepunkte für das Ensemble waren die (solistische) Gestaltung des Zyklus „Dunkle Spiegel“ von Heinz Holliger 2005 beim Bachfest Leipzig, die Aufführung von Händels Oratorium „Athalia“ bei den Händelfestspielen in Halle, Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie bei den Salzurger Festspielen oder 2007 die Interpretation von Bachs h-moll-Messe in der Dresdner Frauenkirche. Auf Einladung des Bundespräsidenten gestaltete der Deutsche Kammerchor sowohl ein Adventskonzert in Schloß Bellevue als auch einen Staatsbesuch in der Türkei.

Die Kritik rühmte in der Vergangenheit die „Leichtigkeit, Flüssigkeit, Differenzierung [und] Transparenz des Vortrags“ (Frankfurter Rundschau), ein „perfekt zusammengestelltes Puzzle wunderschöner Stimmen“ (Dresdner Neueste Nachrichten) und lobte mit dem Deutschen Kammerchor ein „Vokalensemble von außerordentlicher Homogenität und Flexibilität“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Partner des Chores waren in der Vergangenheit die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Philharmonische Orchester Bremen, Concerto Köln oder das Barockorchester La Stagione Frankfurt; seine Konzerte führten das Ensemble unter anderem in das Festspielhaus Baden Baden, den Prinzregentenbau Bad Kissingen, den Essener Saalbau, das Leipziger Gewandhaus und das Nationaltheater in Warschau.

 


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